Rückblick

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25. Februar 2013, 20:00 Uhr, Balladen - ein Liederabend

KeK 9838

Balladen

Christoph Prégardien und Michael Gees verknüpfen in ihrem neuen Programm gesungene Geschichten von der Romantik bis in die Gegenwart. Und wer nun denkt, es seien die stilistisch so unterschiedlichen Kompositionen allzu willkürlich zusammengewürfelt, wird vom Gegenteil überrascht sein: die auf den ersten Blick sprunghafte Anordnung entpuppt sich beim Hören als absichtsvoll gestalteter Zusammenhang.

Denn ein gutes Erzählprogramm - und um nichts anderes handelt es sich hier - lebt von der Komposition, vom Vorher und vom Nachher der einzelnen Geschichten.

Wie beispielsweise Franz Lachners beunruhigendes Traumbild auf Killmayers heiter verspielte

Liebesgeschichte von Schön Rotraut folgt, oder wie sich Carl Loewes fast kabarettistische Erzählung Tom der Reimer zwischen den tragisch - katastrophalen Geschichten vom Belsazar und vom Feuerreiter ausnimmt, das kann man einfach nicht erklären…

Gut, dass es Musik gibt.

Konzertbesucher, nicht nur aus Gelsenkirchen sondern bis aus den Niederlanden, füllten die Kirchenbänke.  Das Duo Prégardien und Gees, präsentierten in traumwandlerischer Abstimmung ihr spannendes Balladenprogramm und zogen die Zuhörer in ihren Bann. Faszinierende Geschichten, altbekannt und doch in der Vertonung wie neu erzählt, ließen das Publikum mitunter den Atem anhalten. Ob Bürgschaft oder Zauberlehrling, nach einer Vertonung von Michael Gees, bis hin zur Zugabe des "Erlkönig" wurden abschließend begeistert und mit stehendem Applaus bedacht.  

Das Konzert wird am 27.2. im Belgischen Haus in Köln wiederholt und live von WDR 3 übertragen.

 

Carl Loewe

Der Nöck

Franz Schubert

Der Zwerg

Franz Schubert

Die Bürgschaft

Franz Lachner

Die Meerfrau

Michael Gees

Der Zauberlehrling

Franz Liszt

Loreley

Hugo Wolf    

Ritter Kurts Brautfahrt

Franz Lachner

Der wunde Ritter

Wilhelm Killmayer

Schön Rotraut

Franz Lachner

Ein Traumbild

Carl Loewe

Edward

Robert Schumann

Belsazar

Carl Loewe

Tom der Reimer

Hugo Wolf

Feuerreiter

 

    KeK 9807

 

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17. Februar 2013, 18:00 Uhr , Bach hoch zwei - Chor und Orgelwerke -

 

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Alles dreht sich um Bach im Konzert am Sonntag, dem 17. Februar in der Matthäuskirche. Werke von Samuel Barber, Knut Nystedt und Frank Martin, Komponisten des 20. Jahrhundert, sind in Bezug gesetzt zu Bachs Kompositionen und werden musiziert von dem Chor ensemble provocale düsseldorf unter der Leitung von Sebastian Voges. Die Bachmotette „Singet dem Herrn ein neues Lied“ bildet den Mittelpunkt des Konzertes.

An der Orgel spielt Andreas Fröhling Werke von J.S. Bach und J. Alain. Das 25-köpfige Vokalensemble provocale wurde in Oberhausen gegründet und befasst sich schwerpunktmäßig mit a-cappella Werken von der Renaissance bis in die Gegenwart.

 

 

 

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20. Januar 2013, 18.00 Uhr "Musik und Gedichte durch das Jahr"

„Zweierlei“ in der Matthäuskirche

Zu einem besonders schönen Vortrag am Klavier begleitet von Gedichtsrezitationenladen lud der Verein KeK (Kunst entdeckt Kirche) und die Christus Kirchengemeinde ein. Zum Thema „ Musik und Gedichte durch das Jahr “ spielte die international bekannte Pianistin Olga Andryushchenko „ Die Jahreszeiten “, op. 37b, von P. I. Tschaikowsky . Sie ist eine Künstlerin, die sowohl als Solistin wie auch in einem Ensemble auf dem Hammerklavier, der Orgel und dem Cembalo spielt. Nach dem Ende ihres Studiums in Moskau 2002 war sie weltweit auf diversen Bühnen unterwegs.                                                                    

Mark Weigel, bekannt von deutschen Theaterbühnen und aus dem TV ,reztierte mit der Musik harmonisierende Gedichte  – ein gefälliger Einklang zum Beginn des neuen Jahres !

Musikalische Erinnerung an tanzende Schneeflocken betitelt die WAZ in ihrer Konzertkritik das Konzert.

Gefühlvoll und berührend beschreibt dieZeitung das Spiel der Pianistin. "Es war ein serh hochkarätiger Abend, der Wetter und Jahreszeiten in einer ganz anderen Weise erlebbar machte..."Kira Schmidt, 23.1.2013, in der WAZ.

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11. November 2012, Klassik-Treff

Klassik-Treff mit Francesco Angelico

Der zweite Klassik-Treff dieser Saison wurde wie gewohnt von der Neuen Philharmonie Westfalens gestaltet, allerdings hat dieses Mal der junge italienische Dirigent Francesco Angelico die Leitung. Er studierte das Fach Violoncello in Modena und absolvierte sein Dirigierstudium in Lugano. 2011 bekam er den Deutschen Dirigentenpreis und ist mittlerweile auch international bekannt. Ab dem kommenden Wintersemester wird Angelico einen Lehrauftrag für Dirigieren an der Hochschule in Hannover haben.

An der Seite der Neuen Philharmonie beeindrucken zwei ehemalige Schüler der berühmten Yehudi Menuhin Schule : Alexander Sitkovetsky mit seiner Violine und die Pianistin Qian Wu . Beide sind auf den internationalen Bühnen zu Hause.

Auf dem Programm stehen: W. A. Mozart, Divertimento D-Dur ; R. Schumann, Sonate für Violine und Klavier, A-Moll und F. Mendelssohn Bartholdy, Doppelkonzert für Violine, Klavier und Streicher, D-Moll.

Die Matthäuskirche ist gut besucht, der zahlreichen Parallelveranstaltungen zum Trotz.KT 9502 400KT 9479 400

Mit großer Ausstrahlung reißt Francesco Angelico  das Orchester mit und zieht die Zuhörer in der Matthäuskirche in seinen Bann. Das Zusammenspiel mit den jungen Solisten, die trotz ihrer Jugend reif und berührend sensibel musizieren, macht  dieses Konzert zu einem ganz besonderen Erlebnis, einer Sternstunde des Klassik-Treff.

 

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4. November 2012, Mozart Requiem

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"Konzert überzeugt mit Musikdramaturgie"

                                                                                 überschreibt die WAZ die Besprechung dieses  Konzertes am 4. November. Natürlich stand das Mozart-Requiem im Mittelpunkt, doch mit einem Werk von Arvo Pärt "Cantus in Memory of Benjamin Britten" gelang ein besonders zarter Auftakt in diese ergreifende Stunde intensiven Chorgesanges. Der 85-köpfige Chor, zusammengestellt aus Sängern des Musikvereins und der Kantorei der Nicolai-Kirche, präsentierte das Mozartwerk ausdrucksvoll und sensibel. Nach dem "Lacrimosa", den  letzten Noten, die Mozarts Handschrift vor seinem eigenen Tod tragen bevor Süßmayr das Werk vollendete. hatten die Dramaturgen des Konzertes einen Orgeleinschub von Messiaen ausgewählt. Andreas Fröhling spielte  "Chants d'Oiseaux" an der Schuke-Orgel, und Vogelgesänge weckten Frühlingsgedanken, um einen Kontrast zu den schweren Harmonien der Totenmesse zu setzen.

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Unter Leitung von Christian Jeub steigerte sich die Neue Philharmonie Westfalen und der Chor anschließend zum ergreifenden "Lux aeterna". Auch die Solisten, Inga Lisa Lehr,Sopran, Melanie Lang, Alt, Seong-Jun Cheon, Tenor und Nicolai Karnolsky, Bass meisterten ihre Partien souverän. Die über 300 Besucher in der ausverkauften Matthäuskirche dankten den Musikern mit lang anhaltendem Applaus. 

Das Projekt "Mozart-Requiem" war eine erstmalige Kooperation der Nicolaikirche, des Musikvereins Gelsenkirchen und KeK Kunst entdeckt Kirche e.V. und wurde auch schon am Tag zuvor, dem 3.11., in der Nicolaikirche unter Leitung von Andreas Fröhling  aufgeführt. Nur in einer solchen Kooperation ist die Durchführung eines Konzertes dieser Größenordnung realisierbar und überwindet, ganz nebenbei, Stadtteilgrenzen und "Kirchturmdenken".

 

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