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Kammerchor Stuttgart wieder zu Gast bei KeK

Den Auftakt zu dem a-cappella-Konzert mit dem Kammerchor Stuttgart in der Matthäuskirche in Gelsenkirchen am 27. September bilden Psalmvertonungen in hebräischer bzw. deutscher Sprache. Von frühbarocken Werken des jüdischen Monteverdi-Zeitgenossen Salomone Rossi über Motetten des 1714 geborenen Dresdner Kreuzkantors Gottfried August Homilius und Psalmen von Schubert bzw. Spohr bis zur letzten Komposition Arnold Schönbergs, dem 1950 auf hebräisch komponierten Psalm 130, bietet der Chor zum Einstieg eher selten musizierte Chorliteratur.

Es schließt sich an die Kantate von Ernst Křenek „Von der Vergänglichkeit des Irdischen" nach Texten barocker deutscher Dichter wie Andreas Gryphius, Martin Opitz und Paul Fleming, die 1986 vom Kammerchor Stuttgart erstmalig aufgeführt wurde.

Mit Johannes Brahms Quartette zur Nacht endet ein hörenswertes Chorkonzert, ein Höhepunkt des diesjährigen Programms von KeK Kunst entdeckt Kirche.